Kinder-Ferienspass

Mittwoch, 28. Januar 2026, 14:00 – 15:30

Das älteste Museum des Kantons Aargau lädt Kinder ab 6 Jahren zu einem spannenden Nachmittag ein, der an unsere Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929–1967) – Filme aus dem Studio Scholl» anknüpft.

Inspiriert von historischen Aufnahmen und den Kameras von damals, erkunden wir gemeinsam die Ausstellung, machen es und gemütlich und schauen uns Filme aus dem Studio Scholl an.

Anschliessend wirds kreativ: Wir basteln unsere eigenen Lochkameras und Experimente rund ums Thema Licht. – Ein kurzweiliges Programm, das historische Filmerlebnisse, Tüfteln und Geschichte verbindet. Bist du dabei?

Wir bitten um Anmeldung per Mail an museum@zofingen.ch, da die Platzzahl beschränkt ist.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Bild: Demian Bern

Zofingen im Wandel der Zeit – dank der Fotografie sichtbar

Freitag, 16. Januar 2026, 19:30 – 20:30 Uhr

In Anlehnung an Eugen Scholls Zeiten öffnet Stadtführer Andreas (Res) Kaderli heute seine Fotosammlung und nimmt uns mit auf eine visuelle Entdeckungsreise.

Wie sehr hat sich Zofingen in den letzten hundert Jahren verändert? Alte Fotos zeigen eindrücklich, wie Häuser, Strassen und Quartiere im Wandel der Zeit ihr Gesicht verändert haben oder nicht mehr existieren. Res Kaderli öffnet seine einzigartige Fotosammlung und nimmt Sie mit auf eine unterhaltsame und spannende visuelle Entdeckungsreise.

In Zusammenarbeit mit der Historischen Vereinigung Zofingen.

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung nötig.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Bild: Stadtarchiv Zofingen

Museum goes Erzählcafé

Donnerstag, 4. Dezember 2025, 14.30–15.30 Uhr Unsere Museumsleiterin Heidi Pechlaner Gut reist mit einem Gegenstand aus unserer Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» ins Erzählcafé der Alterskommission Zofingen. Auch externe Gäste sind herzlich willkommen, ihren Erzählungen zu lauschen und eine Tasse Kaffee oder Tee zu geniessen. Treffpunkt: Caféteria des Brunnenhofs, Bottensteinerstrasse 2, 4800 Zofingen Keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit. Bild: Jeremy Yap auf Unsplash

«Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl»

19. Oktober 2025 – 2. Juli 2026 Das Lebenswerk des Zofinger Filmemachers Eugen Scholl  und seines Kameramanns Willy Rüegger wird in der Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» im Museum Zofingen präsentiert. Lange haben die einzigartigen Zeitdokumente des Industriellen und Amateurfilmers Scholl darauf gewartet, langfristig gesichert und für die Bevölkerung zugänglich gemacht zu werden. Vor rund 30 Jahren überliessen Scholls Angehörige die gesamte Sammlung dem Museum Zofingen mit der Auflage, dass der Bestand sorgfältig aufbewahrt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit Unterstützung von Memoriav und weiterem finanziellem Sponsoring, wurde ein Teil des filmischen Schatzes professionell restauriert und digitalisiert. Mit der Ausstellung feiern wir eine weitere Etappe dieser Aufgabe. Die Ausstellung wird kuratiert von Willy Hartmann und Heidi Pechlaner Gut. Freuen Sie sich auf frische Farbe und unseren «Erinnerungsautomaten». Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Mehr Infos zu den Scholl-Filmen sind hier zu finden.

Zum Rahmenprogramm unserer Sonderausstellung.

Ein Filmabend wie zu Eugen Scholls Zeiten

Donnerstag, 27. November 2025, 19–20 Uhr

Willy Hartmann, Elektroingenieur und Kulturbeauftragter vom Schweizerischen Alpenclub SAC, zeichnet passend zu unserer Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» originalgetreu einen Dia- und Filmabend von Eugen Scholl nach. Wir reisen zurück in filmische Bergerlebnisse vom Februar 1964. – Freuen Sie sich auf eine Stunde nostalgisches Bergblick-Kino im Zofinger Palazzo. Keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.
Ein Mann mit Brille und schwarzem Pullover betrachtet mit einer Lupe einen beleuchteten Filmstreifen. Links und rechts des Filmstreifens stehen zwei grosse Filmspulen.

Private Fotos und Filme: archivieren statt verlieren!

Mittwoch, 5. November 2025, 14–15:30 Uhr

Seit mehr als hundert Jahren nutzen Privatpersonen Kameras, um bewegte Bilder auf Film und später auf Video aufzunehmen. Damit die laufenden Bilder langfristig überleben, sind spezielle Massnahmen nötig. Denn Film bestehen aus fragilem Material, das empfindlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagiert. Ausserdem verschwinden die Abspielgeräte z.B. für Video- und Tonbänder, weil sie nicht mehr produziert werden.

Der Workshop thematisiert die grössten Herausforderungen für die Erhaltung von Filmen und Videos und zeigt Wege, wie Privatpersonen ihre audiovisuellen Werke auch für nachfolgende Generationen sichern können. Dazu gehören Tipps zur Lagerung und Verpackung der Originale und worauf bei Digitalisierungen zu achten ist.

Die Teilnehmenden können gern eigene Materialien mitbringen, zu denen sie Fragen haben.

Dr. Felix Rauh; Stellvertretender Direktor von Memoriav Dr. Felix Rauh, Stellvertretender Direktor von Memoriav, leitet den Workshop. Keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit. Bild: Roger Wehrli / © Museum Zofingen
Plakat der Sonderausstellung im Museum Zofingen «Zofingens Blick zurück – Filme aus dem Studio Schol» mit Blau und Beige

Vernissage «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl»

Sonntag, 19. Oktober 2025, ab 11 Uhr Das Lebenswerk des Zofinger Filmemachers Eugen Scholl  und seines Kameramanns Willy Rüegger wird ab dem 19. Oktober 2025 in der neuen Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» im Museum Zofingen präsentiert. Die Ausstellung, kuratiert von Willy Hartmann und Heidi Pechlaner Gut, wird um 11 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Freuen Sie sich auf frische Farbe und unseren «Erinnerungsautomaten». Mit Unterstützung von Memoriav und weiterem finanziellem Sponsoring, wurde ein Teil des filmischen Schatzes des Industriellen und Amateurfilmers Scholl professionell restauriert und digitalisiert. Die Vernissage fällt bewusst auf den Europäischen Tag der Restaurierung, der die wertvolle Arbeit von Restaurator:innen in Museen, Archiven und Sammlungen ins Rampenlicht rückt. Lange haben die einzigartigen Zeitdokumente von grosser lokaler und nationaler Bedeutung darauf gewartet, langfristig gesichert und für die Bevölkerung zugänglich gemacht zu werden. Vor rund 30 Jahren überliessen Scholls Angehörige die gesamte Sammlung dem Museum Zofingen mit der Auflage, dass der Bestand sorgfältig aufbewahrt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit der Ausstellung feiern wir eine weitere Etappe dieser Aufgabe. Rahela Syed wird unsere Gäste mit einem Gruss aus dem Stadtrat begrüssen. Nach der Einführung in die Ausstellung sind Sie ab etwa 12 Uhr herzlich zu einem Apéro eingeladen. Die Veranstaltung wird musikalisch von Luca Lussi am Akkordeon umrahmt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Mehr Infos zu den Scholl-Filmen sind hier zu finden.

Sonderausstellung: «Die ruhige Hand von Zofingen – Hans Leuenbergers Modelle»

Sonntag, 24. November 2024 bis Sonntag, 1. Juni 2025 Industrie im Kleinformat In der Sonderausstellung kann das Handwerk des Zofinger Feinmechanikers Hans Leuenberger hautnah bestaunt werden. Bereits als Kind entdeckte er seine Leidenschaft für den Modellbau und hat diese seither stetig weiterverfolgt. Damit diese Arbeit gelingt, braucht es geschickte Hände, exaktes Arbeiten, Geduld und Beharrlichkeit sowie technisches und räumliches Verständnis. Diese Welt der Maschinen als Miniaturen spiegelt eine Zeit des uneingeschränkten Fortschrittsglaubens. Das Museum zeigt ein Stück Industriegeschichte und dessen technische Innovation im Kleinformat. Nur einzelne „ausgediente“ Kolosse der Industriewelt finden den Weg in die Museen, auch weil sie schlicht zu schwer und zu gross dafür sind. Zu sehen sind Dampfmaschinen-, Automodelle und ein Hafenschlepper, die alle detailgetreu und voll funktionsfähig gefertigt wurden. Sie geben Einblick in eine Zeit, in der Mechanik noch handwerklich greifbar und analog war. Während den Öffnungszeiten und den Veranstaltungen werden einige Modelle mit einem Kompressor betrieben, damit die Zahnräder und Kolben in Aktion erlebt werden können. Begleitet wird die Sonderausstellung von Vorträgen, Führungen und Kindernachmittagen. Flyer

Zofilab

Vermittlungsteam: Levyn Bürki, Jeffrey Wolf, Nina Hurni, Matt Foff, Léonie Süess, Jonas Bürgi Museum Zofingen: Katharina Müller Lehrpersonen: Brendan Schumacher, Pascal Philipp, Tobias Stöckli Gesamtleiter Schule Zofingen: This Rohr Projektdauer: Oktober 2023 bis Februar 2024 Ein Vermittlungsprojekt von: expositu im Rahmen des Programms «Zofilab» In Zusammenarbeit mit: Museum Zofingen und Sekundarschule Zofingen Umsetzungszeitraum: Oktober 2023 bis Februar 2024 Gefördert von: Kultur macht Schule, Stiftung Mercator Schweiz und Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG Das Vermittlungsprojekt «Zofilab» ist eine Kooperation von expositu mit dem Museum Zofingen und der Sekundarschule Zofingen. In mehrmonatigen Vermittlungsphasen gingen wir mit vier Schulklassen auf Spurensuche und befragten das Museum und seine Sammlungen. Dabei profitierten wir von der unmittelbaren Nachbarschaft von Schule und Museum. Nachdem das Museum Zofingen seit Jahrzehnten kaum verändert worden war, sollten mit dem Pilotprojekt die Weichen für eine teilnehmenden-zentrierte Vermittlungspraxis gestellt werden. Von Oktober 2023 bis Februar 2024 kamen jede Woche vier Sekundarschulklassen zum gemeinsamen Nachdenken und Experimentieren ins Museum Zofingen. In kleinen Gruppen setzten sich die rund 100 Schüler:innen intensiv mit dem Museum und seiner Sammlung auseinander. Dabei knüpften sie Verbindungen zur Gegenwart, experimentieren mit Raum, Licht und Sprache und setzten sich, begleitet durch das Vermittlungsteam, kritisch mit Repräsentation und Inszenierung auseinander. Wer entscheidet darüber, welche Geschichte_n im Museum Zofingen erzählt werden? Wer erhält Zugang? Wer nicht? Im «Zofilab» erhielten die Schüler:innen die Möglichkeit, aktiv in die Ausstellung einzugreifen und diese dauerhaft zu verändern – durch eigenständige Kommentare, szenografische Interventionen und spielerische Vermittlungsformate. Als gemeinsamer Abschluss des Projekts fand am 22. Februar 2024 eine Vernissage statt. Die Beiträge der Schulklassen bleiben bis zum 13. März 2024 im Museum sicht- und erlebbar. Vergangene Projekte: Zofilab 1: früher… heute! Foto: © Levyn Bürki

Video*kunst – Ausstellung im Kunsthaus Zofingen, ein Werk im Museum Zofingen

18. November 2023 bis 18. Februar 2024 Ausstellung «Video*kunst» im Kunsthaus ZofingenKunsthaus Zofingen «Selbstporträt für die Katz» von Luzia Hürzeler im Museum Zofingen Zum ersten Mal in seiner vierzigjährigen Geschichte stellt das Kunsthaus Zofingen die gesamte Fläche der Videokunst zur Verfügung. 15 Arbeiten, verteilt auf zwei Stockwerke, sind im offenen Raum ausgestellt. Der offene Raum ist eine interessante Herausforderung: Wir sind nicht im Kino, wo alles im Dunkeln verschwindet und jede*r Besucher*in für sich alleine ins Bild eintaucht, sondern in einer Ausstellung, die die Räumlichkeiten des Kunsthauses und die gezeigten Arbeiten miteinander verbindet. Der Rundgang wird farbig, leise, froh, bedacht, humorvoll, wild, berührend, laut und still, und schliesst ab im Café «Uferlos». Das Café ist Teil der Ausstellung und offizieller Ort für den Austausch unter Künstler*innen, Kulturschaffenden und interessierten Personen. Aufdi Aufdermauer, Eva Bigler & Karin Wegmüller (Co-Kurator*innen) Mit Werken von: Judith Albert BiglerWeibel Daniela Keiser Sarah Hugentobler Luzia Hürzeler Zilla Leutenegger Ingeborg Lüscher Andrea Nottaris Franziska Megert Elodie Pong Ursula Palla Pipilotti Rist Anouk Sebald Annelies Štrba Luzia Hürzeler, «Selbstporträt für die Katz», 2006 im Museum Zofingen Luzia Hürzeler, Selbstporträt für die Katz, 2006 © Luzia Hürzeler In ihrer künstlerischen Arbeit forscht Luzia Hürzeler immer wieder an der Grenze zwischen Mensch und Tier. Sie untersucht gesellschaftliche Themen und verbindet Kunst mit sozialanthropologischen oder ethnografischen Inhalten. In ihrer neusten Forschung erkundet sie die Repräsentation von Tieren in den dafür gängigen Ausstellungsdispositiven der naturhistorischen Museen. Eine künstlerische und ethnografische Untersuchung von Herstellungs-, Darstellungs- und Instandhaltungspraktiken von Dioramen. Gezeigt wird die Büste einer jungen Frau, die von einer Katze hingebungsvoll abgeleckt und schlussendlich zerstört wird. Die in Genf lebende Solothurner Künstlerin Luzia Hürzeler (geboren 1976) formte ein Abbild ihrer selbst aus Katzenfutter und filmte die Katze, welche angelockt vom Duft des Futters auf den Sockel sprang und begann, die Büste abzulecken. Dieser langsame Prozess bringt die Gesichtszüge unweigerlich zum Verschwinden. Mehr von Luzia Hürzeler: Homepage Luzia Hürzeler