Schriften, Unterschriften, Siegel

  Die aktuelle Sonderausstellung möchte die Besucher in die Welt der Schrift und Schriften führen. Die Möglichkeiten, die unsere heutige Datenverarbeitung bietet sind dermassen vielfältig, dass es sicher interessant ist, sich über die früheren Entwicklungen in unterschiedlichen Kulturräumen zu orientieren. So, wie Menschen individuell sind, zeigen sich auch ihre Unterschriften. Anhand von vielen Autogrammen von Künstlern und Sportlern wird in der Ausstellung diesem Gebiet einiger Raum geboten. Die Siegel waren auch Zeichen der Persönlichkeit, der Zuverlässigkeit und Wichtigkeit eines bedeutungsvollen Schriftstückes. Noch heute sind ungebrochene Siegel zur Sicherstellung von zertifizierten Wertsachen Garanten für Echtheit. Die Ausstellung möchte dazu beitragen der Schrift und ihren Erscheinungsformen auch in der heutigen schnelllebigen Zeit ihre verdiente Bedeutung und ihren kulturellen Wert einzuräumen und aufzuzeigen.      

…trotz allem: chli Chindertfescht

Nach 195 Jahren kein Kinderfest in Zofingen, das tut weh! Die historische Abteilung des Museums Zofingen hat sich darum entschlossen, sich der langen Geschichte des „Schönsten Tages des Jahres“ anzunehmen. Im Foyer des ersten Obergeschosses wurde eine entsprechende Ausstellung eingerichtet. Die lange Geschichte des Kinderfestes wird mit einigen Höhepunkten in Text und Bild vorgestellt. Natürlich fehlen auch die bewegten Bilder des Studio Scholl nicht: der allererste Film den Eugen scholl gedreht hat, zeigt Szenen vom Kinderfest 1929.

Alle Freunde des Kinderfestes sind herzlich eingeladen auch in diesem Jahr ein bisschen Kinderfestfreude zu tanken! Trotz allem!

Die Welt der Spielkarten

Diese Ausstellung wurde durch die Spielkarten-Sammlung von Frau Rabitsch, Zofingen möglich. Frau Rabitsch hat ihre umfangreiche Sammlung 2019 dem Museum Zofingen geschenkt.   Geschichtliches zu den Spielkarten Die frühesten Spielkarten sind in Korea und China im 12. Jh. nachweisbar. In Indien sind Spielkarten im 16. Jh. bezeugt. In Europa erstmals 1299 in der Chronik des Sandro di Pipozzo in Venedig erwähnt.  

Spuren im Stein

Betrachtet man einen Stein, den man vielleicht auf einer Wanderung findet, etwas genauer, so kann man feststellen, dass Stein nicht gleich Stein ist. Beim näheren hinsehen finden sich vielleicht Spuren von Fossilien, Mineralien, versteinertes Holz oder sogar Spuren von Edelsteinen. Im zweiten Stock der Naturhistorischen Abteilung sind solch speziell ausgesuchte Steine ausgestellt. Vielleicht wird durch diese Ausstellung der eine oder andere Besucher bei seiner nächsten Wanderung etwas genauer hinschauen, wenn er oder sie einen ausgefallen Stein findet.
Museum Zofingen

Zofinger Originale – vom Bäni Miggi bis zum Hündelimeier

Zofinger Originale Vom Bäni Miggi bis zum Hündelimeier 01.02.–30.06.2018 Foyer erstes Obergeschoss In einigen markanten Wachskreide-Zeichnungen hat der Zofinger Roland Schmutz unvergessenen Stadtoriginalen ein bleibendes Denkmal geschaffen. Die Bilderausstellung ist ergänzt mit Filmszenen aus dem Archiv des Museums.

TOBINIUM – Zofingen zur Römerzeit (L–CCCL)

01.02.–30.06.2018 Nordsaal im Erdgeschoss Vom 1. bis ins 4. Jahrhundert (n.Chr.) ist die Präsenz der Römer in Zofingen nachgewiesen. Es waren die Grabungen von 1826, die den Grundbesitzer auf die umfangreichen Überreste eines römischen Gutshofes stiessen liessen. Fundgegenstände aus diesen Grabungen sind in der aktuellen Sonderausstellung im Museum zu sehen. Aus der grossen Münzensammlung finden sich alle Münzen aus der Zeit des Gutshofes.