Zofinger Film-Chronist:innen heute

Mittwoch, 28. Januar 2026, 18:30 – 20:00 Uhr

Eugen Scholl war lange Zeit der einzige Filmchronist von Zofingen. Mit seiner Arbeit prägte er die Filmgeschichte unserer Stadt massgeblich und bewahrte unzählige Erinnerungen an das lokale Zeitgeschehen.
Doch wer hält diese Momente heute fest? Und welche Geschichten bewegen die nächste Generation von Filmemacher:innen?

In Kooperation mit dem OXIL Zofingen werfen wir einen Blick auf die filmische Fortsetzung und lernen junge Zofinger Filmtalente kennen. Die Geschichte des Studio Scholl lebt im Hier und Jetzt weiter.

Die jungen Filmschaffenden zeigen ihre Werke und sprechen über ihre Arbeitsweise. Das Filmspektrum reicht von Kurzfilmen über dokumentarische Arbeiten bis hin zu Musikvideos.

Folgende Filmschaffende sind bisher beteiligt: Timo Gloor und Tell a Story, Sébastien den Hollander, Andi Hofmann, Pino Max Wegmüller – das Programm wächst weiterhin organisch.

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Bild: OXIL Zofingen

Warum Historiker:innen ins Kino gehen

Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 – 21:00 Uhr

Die Filme von Eugen Scholl sind ein wichtiges Stück Kulturerbe Zofingens. Dank des laufenden Digitalisierungsprojektes werden sie bald einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich sein.

Diese Zugänglichkeit ermöglicht es nun auch, das Werk von Eugen Scholl mit anderen Filmbeständen zu vergleichen und es damit filmhistorisch einzuordnen.

Prof. Dr. Monika Dommann, Professorin für Geschichte an der Universität Zürich, macht den Anfang dieser wissenschaftlichen Einordnung. In ihrem Referat beleuchtet sie die Scholl-Filme und zeigt auf, wie diese einzigartigen Zeugnisse Zofingens im Kontext der allgemeinen Filmgeschichte der Schweiz zu sehen sind. Sie erhalten spannende Einblicke, warum das Kino auch für die moderne Geschichtsforschung relevant ist.

In Kooperation mit der Historischen Vereinigung Zofingen.

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung nötig.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Bild: Jonatan Moerman auf Unsplash

Kinder-Ferienspass

Mittwoch, 28. Januar 2026, 14:00 – 15:30

Das älteste Museum des Kantons Aargau lädt Kinder ab 6 Jahren zu einem spannenden Nachmittag ein, der an unsere Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929–1967) – Filme aus dem Studio Scholl» anknüpft.

Inspiriert von historischen Aufnahmen und den Kameras von damals, erkunden wir gemeinsam die Ausstellung, machen es und gemütlich und schauen uns Filme aus dem Studio Scholl an.

Anschliessend wirds kreativ: Wir basteln unsere eigenen Lochkameras und Experimente rund ums Thema Licht. – Ein kurzweiliges Programm, das historische Filmerlebnisse, Tüfteln und Geschichte verbindet. Bist du dabei?

Wir bitten um Anmeldung per Mail an museum@zofingen.ch, da die Platzzahl beschränkt ist.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Bild: Demian Bern

Zofingen im Wandel der Zeit – dank der Fotografie sichtbar

Freitag, 16. Januar 2026, 19:30 – 20:30 Uhr

In Anlehnung an Eugen Scholls Zeiten öffnet Stadtführer Andreas (Res) Kaderli heute seine Fotosammlung und nimmt uns mit auf eine visuelle Entdeckungsreise.

Wie sehr hat sich Zofingen in den letzten hundert Jahren verändert? Alte Fotos zeigen eindrücklich, wie Häuser, Strassen und Quartiere im Wandel der Zeit ihr Gesicht verändert haben oder nicht mehr existieren. Res Kaderli öffnet seine einzigartige Fotosammlung und nimmt Sie mit auf eine unterhaltsame und spannende visuelle Entdeckungsreise.

In Zusammenarbeit mit der Historischen Vereinigung Zofingen.

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung nötig.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Bild: Stadtarchiv Zofingen

Museum goes Erzählcafé

Donnerstag, 4. Dezember 2025, 14.30–15.30 Uhr Unsere Museumsleiterin Heidi Pechlaner Gut reist mit einem Gegenstand aus unserer Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» ins Erzählcafé der Alterskommission Zofingen. Auch externe Gäste sind herzlich willkommen, ihren Erzählungen zu lauschen und eine Tasse Kaffee oder Tee zu geniessen. Treffpunkt: Caféteria des Brunnenhofs, Bottensteinerstrasse 2, 4800 Zofingen Keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit. Bild: Jeremy Yap auf Unsplash

«Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl»

19. Oktober 2025 – 2. Juli 2026 Das Lebenswerk des Zofinger Filmemachers Eugen Scholl  und seines Kameramanns Willy Rüegger wird in der Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» im Museum Zofingen präsentiert. Lange haben die einzigartigen Zeitdokumente des Industriellen und Amateurfilmers Scholl darauf gewartet, langfristig gesichert und für die Bevölkerung zugänglich gemacht zu werden. Vor rund 30 Jahren überliessen Scholls Angehörige die gesamte Sammlung dem Museum Zofingen mit der Auflage, dass der Bestand sorgfältig aufbewahrt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit Unterstützung von Memoriav und weiterem finanziellem Sponsoring, wurde ein Teil des filmischen Schatzes professionell restauriert und digitalisiert. Mit der Ausstellung feiern wir eine weitere Etappe dieser Aufgabe. Die Ausstellung wird kuratiert von Willy Hartmann und Heidi Pechlaner Gut. Freuen Sie sich auf frische Farbe und unseren «Erinnerungsautomaten». Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Mehr Infos zu den Scholl-Filmen sind hier zu finden.

Ein Filmabend wie zu Eugen Scholls Zeiten

Donnerstag, 27. November 2025, 19–20 Uhr

Willy Hartmann, Elektroingenieur und Kulturbeauftragter vom Schweizerischen Alpenclub SAC, zeichnet passend zu unserer Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» originalgetreu einen Dia- und Filmabend von Eugen Scholl nach. Wir reisen zurück in filmische Bergerlebnisse vom Februar 1964. – Freuen Sie sich auf eine Stunde nostalgisches Bergblick-Kino im Zofinger Palazzo. Keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.
Ein Mann mit Brille und schwarzem Pullover betrachtet mit einer Lupe einen beleuchteten Filmstreifen. Links und rechts des Filmstreifens stehen zwei grosse Filmspulen.

Private Fotos und Filme: archivieren statt verlieren!

Mittwoch, 5. November 2025, 14–15:30 Uhr

Seit mehr als hundert Jahren nutzen Privatpersonen Kameras, um bewegte Bilder auf Film und später auf Video aufzunehmen. Damit die laufenden Bilder langfristig überleben, sind spezielle Massnahmen nötig. Denn Film bestehen aus fragilem Material, das empfindlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagiert. Ausserdem verschwinden die Abspielgeräte z.B. für Video- und Tonbänder, weil sie nicht mehr produziert werden.

Der Workshop thematisiert die grössten Herausforderungen für die Erhaltung von Filmen und Videos und zeigt Wege, wie Privatpersonen ihre audiovisuellen Werke auch für nachfolgende Generationen sichern können. Dazu gehören Tipps zur Lagerung und Verpackung der Originale und worauf bei Digitalisierungen zu achten ist.

Die Teilnehmenden können gern eigene Materialien mitbringen, zu denen sie Fragen haben.

Dr. Felix Rauh; Stellvertretender Direktor von Memoriav Dr. Felix Rauh, Stellvertretender Direktor von Memoriav, leitet den Workshop. Keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit. Bild: Roger Wehrli / © Museum Zofingen
Plakat der Sonderausstellung im Museum Zofingen «Zofingens Blick zurück – Filme aus dem Studio Schol» mit Blau und Beige

Vernissage «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl»

Sonntag, 19. Oktober 2025, ab 11 Uhr Das Lebenswerk des Zofinger Filmemachers Eugen Scholl  und seines Kameramanns Willy Rüegger wird ab dem 19. Oktober 2025 in der neuen Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» im Museum Zofingen präsentiert. Die Ausstellung, kuratiert von Willy Hartmann und Heidi Pechlaner Gut, wird um 11 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Freuen Sie sich auf frische Farbe und unseren «Erinnerungsautomaten». Mit Unterstützung von Memoriav und weiterem finanziellem Sponsoring, wurde ein Teil des filmischen Schatzes des Industriellen und Amateurfilmers Scholl professionell restauriert und digitalisiert. Die Vernissage fällt bewusst auf den Europäischen Tag der Restaurierung, der die wertvolle Arbeit von Restaurator:innen in Museen, Archiven und Sammlungen ins Rampenlicht rückt. Lange haben die einzigartigen Zeitdokumente von grosser lokaler und nationaler Bedeutung darauf gewartet, langfristig gesichert und für die Bevölkerung zugänglich gemacht zu werden. Vor rund 30 Jahren überliessen Scholls Angehörige die gesamte Sammlung dem Museum Zofingen mit der Auflage, dass der Bestand sorgfältig aufbewahrt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit der Ausstellung feiern wir eine weitere Etappe dieser Aufgabe. Rahela Syed wird unsere Gäste mit einem Gruss aus dem Stadtrat begrüssen. Nach der Einführung in die Ausstellung sind Sie ab etwa 12 Uhr herzlich zu einem Apéro eingeladen. Die Veranstaltung wird musikalisch von Luca Lussi am Akkordeon umrahmt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.

Mehr Infos zu den Scholl-Filmen sind hier zu finden.

Sonderausstellung: «Die ruhige Hand von Zofingen – Hans Leuenbergers Modelle»

Sonntag, 24. November 2024 bis Sonntag, 1. Juni 2025 Industrie im Kleinformat In der Sonderausstellung kann das Handwerk des Zofinger Feinmechanikers Hans Leuenberger hautnah bestaunt werden. Bereits als Kind entdeckte er seine Leidenschaft für den Modellbau und hat diese seither stetig weiterverfolgt. Damit diese Arbeit gelingt, braucht es geschickte Hände, exaktes Arbeiten, Geduld und Beharrlichkeit sowie technisches und räumliches Verständnis. Diese Welt der Maschinen als Miniaturen spiegelt eine Zeit des uneingeschränkten Fortschrittsglaubens. Das Museum zeigt ein Stück Industriegeschichte und dessen technische Innovation im Kleinformat. Nur einzelne „ausgediente“ Kolosse der Industriewelt finden den Weg in die Museen, auch weil sie schlicht zu schwer und zu gross dafür sind. Zu sehen sind Dampfmaschinen-, Automodelle und ein Hafenschlepper, die alle detailgetreu und voll funktionsfähig gefertigt wurden. Sie geben Einblick in eine Zeit, in der Mechanik noch handwerklich greifbar und analog war. Während den Öffnungszeiten und den Veranstaltungen werden einige Modelle mit einem Kompressor betrieben, damit die Zahnräder und Kolben in Aktion erlebt werden können. Begleitet wird die Sonderausstellung von Vorträgen, Führungen und Kindernachmittagen. Flyer