Willy Hartmann, Elektroingenieur und Kulturbeauftragter vom Schweizerischen Alpenclub SAC, zeichnet passend zu unserer Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» originalgetreu einen Dia- und Filmabend von Eugen Scholl nach.
Wir reisen zurück in filmische Bergerlebnisse vom Februar 1964. – Freuen Sie sich auf eine Stunde nostalgisches Bergblick-Kino im Zofinger Palazzo.
Keine Anmeldung erforderlich.
Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.
Seit mehr als hundert Jahren nutzen Privatpersonen Kameras, um bewegte Bilder auf Film und später auf Video aufzunehmen. Damit die laufenden Bilder langfristig überleben, sind spezielle Massnahmen nötig. Denn Film bestehen aus fragilem Material, das empfindlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagiert. Ausserdem verschwinden die Abspielgeräte z.B. für Video- und Tonbänder, weil sie nicht mehr produziert werden.
Der Workshop thematisiert die grössten Herausforderungen für die Erhaltung von Filmen und Videos und zeigt Wege, wie Privatpersonen ihre audiovisuellen Werke auch für nachfolgende Generationen sichern können. Dazu gehören Tipps zur Lagerung und Verpackung der Originale und worauf bei Digitalisierungen zu achten ist.
Die Teilnehmenden können gern eigene Materialien mitbringen, zu denen sie Fragen haben.
Sonntag, 19. Oktober 2025, ab 11 UhrDas Lebenswerk des Zofinger Filmemachers Eugen Scholl und seines Kameramanns Willy Rüegger wird ab dem 19. Oktober 2025 in der neuen Sonderausstellung «Zofingens Blick zurück (1929-1967) – Filme aus dem Studio Scholl» im Museum Zofingen präsentiert.Die Ausstellung, kuratiert von Willy Hartmann und Heidi Pechlaner Gut, wird um 11 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Freuen Sie sich auf frische Farbe und unseren «Erinnerungsautomaten».Mit Unterstützung von Memoriav und weiterem finanziellem Sponsoring, wurde ein Teil des filmischen Schatzes des Industriellen und Amateurfilmers Scholl professionell restauriert und digitalisiert. Die Vernissage fällt bewusst auf den Europäischen Tag der Restaurierung, der die wertvolle Arbeit von Restaurator:innen in Museen, Archiven und Sammlungen ins Rampenlicht rückt.Lange haben die einzigartigen Zeitdokumente von grosser lokaler und nationaler Bedeutung darauf gewartet, langfristig gesichert und für die Bevölkerung zugänglich gemacht zu werden. Vor rund 30 Jahren überliessen Scholls Angehörige die gesamte Sammlung dem Museum Zofingen mit der Auflage, dass der Bestandsorgfältig aufbewahrt wird und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit der Ausstellung feiern wir eine weitere Etappe dieser Aufgabe.
Rahela Syed wird unsere Gäste mit einem Gruss aus dem Stadtrat begrüssen. Nach der Einführung in die Ausstellung sind Sie ab etwa 12 Uhr herzlich zu einem Apéro eingeladen. Die Veranstaltung wird musikalisch von Luca Lussi am Akkordeon umrahmt.Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt unsere Arbeit.
Mehr Infos zu den Scholl-Filmen sind hier zu finden.
Sonntag, 24. November 2024 bis Sonntag, 1. Juni 2025Industrie im Kleinformat
In der Sonderausstellung kann das Handwerk des Zofinger Feinmechanikers Hans Leuenberger hautnah bestaunt werden. Bereits als Kind entdeckte er seine Leidenschaft für den Modellbau und hat diese seither stetig weiterverfolgt.
Damit diese Arbeit gelingt, braucht es geschickte Hände, exaktes Arbeiten, Geduld und Beharrlichkeit sowie technisches und räumliches Verständnis.
Diese Welt der Maschinen als Miniaturen spiegelt eine Zeit des uneingeschränkten Fortschrittsglaubens. Das Museum zeigt ein Stück Industriegeschichte und dessen technische Innovation im Kleinformat. Nur einzelne „ausgediente“ Kolosse der
Industriewelt finden den Weg in die Museen, auch weil sie schlicht zu schwer und zu gross dafür sind.
Zu sehen sind Dampfmaschinen-, Automodelle und ein Hafenschlepper, die alle detailgetreu und voll funktionsfähig gefertigt wurden. Sie geben Einblick in eine Zeit, in der Mechanik noch handwerklich greifbar und analog war.
Während den Öffnungszeiten und den Veranstaltungen werden einige Modelle mit einem Kompressor betrieben, damit die Zahnräder und Kolben in Aktion erlebt werden können.
Begleitet wird die Sonderausstellung von Vorträgen, Führungen und Kindernachmittagen.
Flyer
Ein Projekt von: expositu im Rahmen des Programms «Zofilab»
In Zusammenarbeit mit: Museum Zofingen und Gemeindeschule Zofingen GMS
Umsetzungszeitraum: Mai – Juni 2023
Vermittlungsteam: Jeffrey Wolf und Levyn Bürki
Museum Zofingen: Katharina Müller
Lehrpersonen: Susanne Fuchs und Annie Dürig
Link: Poster ZofilabLink: expositu - Ausstellen heisst zusammen nachdenken.
Schüler:innen der Primarschulklasse 2b aus Zofingen machten sich von Mai bis Juni 2023 auf die Suche nach den verlorenen Geschichten im Museum Zofingen. Sie erkundeten das Museum, formulierten Fragen an Objekte der Sammlung, vertieften sich in Recherchen, spekulierten, fabulierten und tauschten sich aus. Dabei entstanden Kommentare in den Dauerausstellungen des Museums.
Geheimnisvolle Objekte zu erforschen und gemeinsam über sie nachzudenken macht Spass. Für ihre Recherchen befragten die Schüler:innen Personen aus ihrem Umfeld und suchten in Büchern und im Internet. Ihre Erkenntnisse teilten sie mit uns in einem persönlichen Gespräch. Im Zentrum standen dabei ihre eigenen Interessen, Fragen und Spekulationen. Von Schmetterling in der Vitrine bis zur Kaffeemaschine im Treppenhaus wurde alles untersucht, was im Museum zu finden war.
Was ist eigentlich ein Museum? Und wie riecht es? Nach den vier Kurseinheiten war klar: auf jedem Stockwerk ein bisschen anders. Die Erkundungen der Kinder gingen einmal um die Welt und bis hinaus ins Weltall; in die Zeit der Dinosaurier, ins Mittelalter – und immer wieder zurück ins Zofingen der Gegenwart. Die Kommentare der Schüler:innen werden ergänzt durch frei erfundene Geschichten, welche immer zwei der ausgewählten Objekte miteinander verbinden.
Bei der Erkundung wünschen wir viel Vergnügen.
Levyn Bürki und Jeffrey Wolf
Die Welt der KäferDer Zofinger Unternehmer und leidenschaftliche Sammler Erhard Keller macht erstmals seine umfangreiche Käfersammlung der Öffentlichkeit zugänglich.
Seit seiner Schulzeit beschäftigt sich der Sammler mit Insekten und hat die meisten Arten auch selber bestimmt und sorgfältig präpariert.
In 40 Schaukästen zeigt er seine Sammlung von Lauf- und Bockkäfern aus aller Welt im Museum Zofingen. Die Hälfte der Schaukästen sind mit Käfern aus der Schweiz gefüllt. Es erstaunt die Vielfalt der Arten und ihre Farbenpracht.
Die ausländischen Käfer wurden teils von ihm selber oder von Bekannten auf ihren Reisen gesammelt. Einige Exemplare wurden auch käuflich auf Insektenbörsen erworben.
Vogeleier und –nester gesammelt von Hermann Fischer-Sigwart (1842 – 1925) zwischen 1880 und 1920
Die Eier- und Nestersammlung füllt im Museum Zofingen 21 Schubladen mit Eiern von 618 Gelegen von verschiedenen Vogelarten. Die meisten wurden von Fischer-Sigwart in unserer Region gesammelt. Andere stammen aus dem Ausland und wurden gekauft oder geschenkt.
31 Eigelege stammen aus Teneriffa, gesammelt 1922 von J. Honegger.
In der Sammlung befinden sich allein 80 Eier von verschiedenen Haushuhnrassen.
Dazu gehören auch gegen 100 Nester von einheimischen Vögeln. Die Sonderausstellung wird mit Nestern aus der Biologiesammlung der Bezirksschule Zofingen ergänzt.